Hartz - 511
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Offener Brief an Ursula von der Leyen

 
 
Hartz IV Regelsatz; Aufforderung zur umfassenden Klarstellung, Nachbesserung und rückwirkenden Nachzahlung der Differenzbeträge für alle Betroffenen in Höhe von monatlich 511,- Euro (plus Inflationsausgleich) wie von Peter Hartz vorgeschlagen...

OFFENER BRIEF

(Kurzfassung)
 
 
Sehr geehrte Frau Ministerin,
ich wende mich im Namen von Millionen ALG 2 Empfängern heute an Sie, um meine Irritation bzw. Bestürzung bezüglich Pressemeldungen zum Ausdruck zu bringen, dass die Hartz IV Sätze (hier für Alleinstehende) zum 01.Januar 2014 um sage und schreibe 9,- Euro (2,7%) „erhöht“ werden sollen.
 
Ihnen ist sicherlich nicht entgangen, dass Peter Hartz und die nach ihm benannte Kommission bereits 2002 einen Regelsatz von 511,- Euro monatlich vorgeschlagen hat! Mit Berücksichtigung der tatsächlichen Steigerung der Lebenshaltungskosten (Miete, Energie usw...) müsste der Regelsatz heute – je nach Region - mindestens 700,-- Euro betragen.
 
Ich fordere Sie hiermit zu einer umfangreichen Erklärung auf, warum auch Ihre Regierung und Ihre Partei die Ungeheuerlichkeit verschwiegen hat, dass Peter Hartz und die Hartz-Kommission nicht nur einen deutlich höheren Regelsatz vorgeschlagen hat, sondern auch viele weitere seiner Vorschläge nicht nur vom Regime Gerhard Schröders, sondern auch von Ihnen und der aktuellen Bundesregierung ignoriert wurden. Siehe auch www.hartz-511.de.
 
Sie wissen nur all zu gut, wohin die eingesparten Kapitalströme stattdessen geflossen sind, unter anderem an das „Finanz-Terrornetzwerk“ Goldman Sachs, getarnt als „Griechenland-Hilfe.“ Auch wissen Sie sehr wohl, dass mit Horst Köhler und Christian Wulff innerhalb kürzester Zeit gleich 2 Bundespräsidenten wegen einer entsprechenden „Politik“ ihren Stuhl räumten, bzw. auf Druck der Medien und der sie beherrschenden Hochfinanz, räumen mussten... In Anbetracht dieser Ungeheuerlichkeiten fordere ich Sie auf, entweder umgehend ihren eigenen Rücktritt zu verkünden oder vor die Öffentlichkeit zu treten und zu erklären, dass Sie ab sofort alles tun werden, um das einzuleiten, was der feige (angeblich von der RAF) ermordete ehemalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, einen Glasnost für den Kapitalismus nannte... Wie dies – bezogen auf die ALG 2 Sätze – plus rückwirkender Nachzahlungen zu „finanzieren ist“, erläutere ich Ihnen gerne in einem persönlichem Gespräch...
 
Ich appelliere in Ihrem eigenen Interesse an Ihren Gesunden Menschenverstand, die Angelegenheit ernst zu nehmen. Im Idealfalle könnten Sie am Tage X vor einem internationalen Kapitalverbrechertribunal ( nach Vorbild der Nürnberger Prozesse?) mit einer Kronzeugenregelung rechnen... Speziell für die Millionen von Betroffenen, aber auch für die Tausenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Jobcentern, werde ich noch eine Langversion dieses Offenen Briefes nachreichen, in der es insbesondere um ihre persönliche Wahrhaftigkeit geht und den abenteuerlichen Versuch, mit Hilfe einer aufwändigen und mit 1,6 Millionen Euro abstrus teuren Imagekampagne die tatsächliche Motive ihrer Politik in einem vollständig anderen Licht erscheinen zu lassen. (Artikel aus dem Handelsblatt...)
 
„Wer den Armen nicht helfen kann, wird auch bald den Reichen nicht mehr helfen können.“
John F. Kennedy
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Thomas Keller
Wandlitz, im September 2013