Hartz - 511
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Zitate zu Geld- und Machtfragen

 
Kanzleramtsfassade; Schöne Worte, doch dahinter wohnt geradezu ein entgegengesetzter Geist.
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,
 
dass Geld die Welt regiert, ist ihnen hinreichend bekannt, doch wissen Sie auch wie dies geschieht, d.h. kennen Sie die Ursachen der Arbeitslosigkeit, der viel zu dünnen Kapitaldecke im Mittelstand, der ausufernden Staatsverschuldung usw.? Ursachen bestehen immer auf mehreren Ebenen; Nachstehende Zitate geben nur einen kleinen Überblick. Ich möchte Sie heute nur neugierig machen. Mehr nicht. Herzlichen Dank.
 
„Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen und schrien sich ihre Erfahrungen zu wie man noch schneller sägen könnte – und fuhren mit einem Krachen in die Tiefe und die, die ihnen zusahen schüttelten die Köpfe beim sägen und sägten weiter...“
Berthold Brecht
 
„Würden die Menschen in unserem Staate verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, wäre das Ende des Staates gekommen, noch vor morgen früh.“
Henry Ford
 
„Wir müssen das, was wir denken, sagen. Wir müssen das, was wir sagen, tun. Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.“
Alfred Herrhausen
 
Gesunder Menschenverstand kennt kein „links“ oder „rechts.“
 
„Wir sollten uns nicht so gebärden, als ob das Erkennen volkswirtschaftlicher Zusammenhänge nur den „Gralshütern“ vorbehalten bliebe, die auf der einen Seite wissenschaftlich, auf der anderen Seite demagogisch ihre verhärteten Standpunkte vortragen. Nein, jeder Bürger* unseres Staates muß um die Wissenschaftlichen Zusammenhänge wissen und zu einem Urteil fähig sein, denn es handelt sich um Fragen unserer politischen Ordnung, deren Stabilität uns aufgegeben ist.“
Prof. Ludwig Erhard, 1962   *das gilt um so mehr für Unternehmer
 
„Warum müssen wir die Nationalökonomie als besondere Wissenschaft studieren? Solange sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen ohne Schwierigkeiten regelten, bedurften diese Beziehungen keines wissen- schaftlichen Studiums. Mit dem Beginn der kapitalistischen Wirtschaftsweise ist das anders geworden. Als Begleiterscheinung dieser Wirtschaftsform treten Krisen auf. Auch die Arbeitslosigkeit ist eine ständige Erscheinung der heutigen Gesellschaft, ebenso die Preis- Erhöhungen, durch die der eine ohne ein Finger zu rühren zum Millionär wird und der andere zum Bettler wird. Diese Erscheinungen sind nicht von der Natur vorgegeben, sie sind Menschenwerk. Und doch steht ihnen die bürgerliche Gesellschaft völlig ratlos gegenüber.“
Rosa Luxemburg, 1907
 
„Der Zug der deutschen Einheit hat sich in Bewegung gesetzt. Nun kommt es darauf an, aufzupassen, dass niemand unter die Räder kommt. Das ist wichtiger als der Komfort derer, die erster Klasse fahren.“
Willy Brandt, 1989
 
„Es gibt Kreise, die ein Interesse daran haben, dass sich Deutschland in Europa auflöst, wie ein Stück Zucker im Tee.“
Karl Schiller, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister
 
„Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht erkennen will, dass auf dieser Erde zur Zeit ein großer Plan abläuft. Und wir alle, ob wir dies wissen oder nicht, ob wir dies wollen oder nicht, wirken daran mit.“
Winston Churchill
 
„Ich befürchte, der gewöhnliche Bürger lässt es sich nicht gerne sagen, dass die Banken Geld erzeugen und vernichten können und es auch tun. Und sie, die die Kredite einer Nation kontrollieren, bestimmen die Richtlinien der Regierungen und halten in der hohlen Hand das Schicksal der Menschen.“
Reginald Mc. Kenna, ehem. Präsident der Midland Bank London *
 
„Eine große Industrienation wird durch ihr Kreditsystem in Schach gehalten. Unser Kreditsystem ist zentralisiert. Das Wachstum einer Nation und alle unsere Aktivitäten sind in den Händen von einigen wenigen Männern. Wir sind zu einer der am schlechtesten regierten, einer der am vollständigsten kontrollierten und beherrschten Regierung der Welt geworden; nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung durch Überzeugung und durch Mehrheitsbeschluss, sondern eine Regierung durch die Meinung und den Zwang einer kleinen Gruppe dominierender Männer.“
US – Präsident Woodrow Wilson *
 
*Die beiden letzten Zitate stammen aus dem Buch MONEY MAKER Michaels Verlag. ISBN 3-89539-293-6
 
 
„Die Weltpolitik wird von einem Hochfinanz-Imperium regiert.“
Oskar Lafontaine
 
„Seien wir ehrlich, und nicht unehrlich, sagen wir die Wahrheit, und nicht die Unwahrheit, sprechen wir es offen aus, wir brauchen den Glasnost für den Kapitalismus, auch und gerade für den Kapitalismus.“ 
Alfred Herrhausen
 
„Die größte Machtkonzentration gibt es bekanntlich in den gesellschaftlichen Systemen, in denen angeblich alle Macht vom Volke ausgeht.“
Alfred Herrhausen
 
„Sie haben gelernt, dass Geld auf dem Markt dasjenige ist, das als Tauschmittel eingesetzt alles bedeuten kann, was Sie für einen bestimmten Wert an Waren fordern. In dem das Geld auf dem Markt alles bedeuten kann, erscheint es selber als das alles Bedeutende, und sehr bald als das einzig Bedeutende. Es ist, als wenn eine Seele darin läge, alles Unbelebte zu beleben, während die Wirklichkeit dieses Geld(systems) darin liegt, alles Lebendige zu töten.“
Eugen Drewermann
 
Das alles haben Sie noch nie in der Zeitung gelesen? Nun ja; d.h. ein Zitat über die Presse zum Schluss:
 
„Täglich erscheinen die Zeitungen – und täglich glauben es die Leute wieder.“
Kurt Tucholsky
 
»Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen
Abraham Lincoln
 

Meint ihr in Europa wäre das anders?

“Ich denke, dass Bank-Institute gefährlicher als stehende Armeen sind! Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung heraus geben, dann werden die Banken und Konzerne, die so entstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten.“
Thomas Jefferson, 1743 – 1826
 
„Ich sehe den Untergang der Staaten kommen, wenn nicht die Herrschenden dem Gesetz unterworfen sind, sondern das Gesetz den Herrschenden.“
Platon